Donnerstag, 8. Oktober 2009

No blog entries since months...

It seems like nobody writes on this blog besides Henrik and me.
So I refer to these pages in the future when reading about the Austrian Junior "Team" ;)
Henrik's Blog, Erik's Blog

Stay tuned ... JEC is waiting.

Mittwoch, 8. Juli 2009

JWOC Blog: Langdistanz am Passo Rolle


Dienstag fand die Langdistanz der Junioren-WM auf einer Seehöhe von bis zu 2000m statt.

Das Gelände stellte sich als äußerst technisch dar und bereitete vielen Probleme. Die Herrenstrecke 9,5 km lang und hatte 440 Höhenmeter. Der zuerst gestartete Christian Pfeifer hatte nicht seinen besten Tag und beendete das Rennen mit einer Zeit von 2h01min.
121. Pfeifer Christian, Austria 2:01:11

Das Wetter wechselte, große Teile des Wettkampfes regnete es stark bis heftig was es auch nicht leichter machte.

Als nächster der Österreicher war Henrik Sulz unterwegs - bis zum Zuschauerposten war sein Lauf in Ordnung, machte dann aber noch bei einem leichten, aber schwimmenden Posten einen großen Fehler und verlor dort unnötig Zeit.
65. Sulz Henrik, Austria 1:37:13

Der vier Minuten später gestartete Tobias Guggenberger machte am Anfang leider ein paar Fehler, nach dem Schmetterling kam er in eine Gruppe mit der er sich dann bis ins Ziel Platzierungen gut machen konnte und wurde guter 51.
51. Guggenberger Tobias, Austria 1:33:16

Ich ging am Nachmittag ins Rennen und kurz vor meinem Start hörte es zu regnen auf. Motiviert lief ich los, die ersten Posten gingen auch gut aber dann auf der langen Teilstrecke zum 7. Posten verlor ich einige Minuten und musste mich auf der Alm bei einem Wasserfall auffangen. Zum 9. kam ich viel zu weit rechts und dort dauerte es auch 4-5 Minuten bis ich den Posten stempeln konnte, wo ich dann an 50. Stelle lag. Danach lief ich ein sauberes Rennen - kaum Fehler, verlor wenig Zeit auf die Besten und wurde schlussendlich 29, mit einer Platzierung mit der ich zufrieden sein kann.
29. Nilsson-Simkovics Erik, Austria 1:25:49
Karte mit Route
Von JWOC 2009

Helmut ging es ähnlich wie den anderen Österreichern, schlussendlich war er dann noch 10 Sekunden vor Henrik.
64. Gremmel Helmut, Austria 1:37:03

Elisa, kam gut in den Lauf und holte die vor ihr gestartete Schweizerin ein. Sie machte leider einen Riesenfehler und hörte nach dem Zuschauerposten auf. - Während Elisa lief schüttete es durchgehend und die Kälte auf der Höhe machte sich nach dem Fehler bemerkbar.



Das Gelände war sehr schwierig zu belaufen - sehr steiniger Untergrund, viele große Bäche waren zu durchqueren, nur wenige schafften es einen "fehlerfreien" Lauf zu haben. Einer jedoch flog durch den Wald, Gustav Bergman (SWE) gewann mit über 3 Minuten Vorsprung vor dem Dänen Sören Bobach.
Bei den Damen ging der Sieg an die 18-jährige Schwester Ida Bobach aus Dänemark vor der Schwedin Jenny Lönnkvist und der Finnin Marika Teini.


Fotos:
JWOC 2009

JWOC-Blog: Sprintdistanz

Am Montag Nachmittag war es dann endlich soweit. Der Wettkampfautakt der JWOC, der Sprint, stand am Programm. Mit den unterschiedlichen Bussen fuhren wir zum Startgebiet, für manche ein gewohntes Prozedere, für viele eine neue Erfahrung. Dort erwarteten uns einer unserer Betreuer und eine Warmup-Karte, mit der was anzufangen war. Die Sprintbahn selbst war interessant gelegt. Zuerst eine Runde im Ortsgebiet mit den vielen kleinen Häusern, dann über die Wiesen hinüber zum nächsten Ort - dabei musste man ordentlich Gas geben. Im zweiten Ort gab es dann abwechselnd etwas längere Routenwahlen und wieder die vielen kleinen engen, verwinkelten Gässchen. Man musste aufpassen, dass man wirklich immer einen genauen Plan hatte, wie man zum nächsten Posten laufen wollte. Motivierend wirkten auch die vielen Zuschauer, bei jedem Posten waren irgendwelche Leute und öfters auch am Weg zwischen den Posten. Ein Posten der Herrenstrecke war sogar sehr nah einem Hauseingang und auf der Bank davor saß die Familie und schaute zu, wie die Orientierungsläufer nicht einmal einen halben Meter vor ihnen den Posten stempelten :)

Chris Pfeifer im Rennen

Wir Österreicher schafften das aber im Großen und Ganzen nicht so schlecht denke ich. So platzierte sich Erik trotz einiger Fehler auf dem 47. Platz, nur 4 sek dahinter Christian Pfeifer auf dem 52. und weitere 13 sek dahinter ich (Henrik) auf dem 63. Platz. Ich war mit meinem Lauf eigentlich sehr zufrieden, ich hatte hauptsächlich bei den Routenwahlen Zeit verloren, daher hatte ich ein gutes Gefühl. Helmut und Tobi ging es nicht so gut und sie belegten die Plätze 104 bzw 114. Bei den Damen verlor Elisa leider im leichten Schlussteil wegen eines Fehlers Zeit und wurde 54.

ich (Henrik) im Zieleinlauf

Insgesamt war der Sprint für die Schweizer ein voller Erfolg. Unter den ersten 6 waren 4 Schweizer, davon Matthias Kyburz Junioren-Weltmeister und Martin Hubmann 3.

Junioren-Weltmeister Matthias Kyburz
Bei den Damen gewann Jenny Lönnkvist überlegen mit circa einer halben Minute Vorsprung.
Die Siegerin Jenny Lönnkvist

Montag, 6. Juli 2009

JWOC Blog: Eröffnung und Model Events

Sonntag – 1. Model-Event, JWOC-Opening Ceremony
Montag – Model Event Sprint

Schon sehr früh hieß es heute Sonntag aufstehen, frühstücken und einpacken, damit wir uns rechtzeitig akkreditieren konnten und auch noch das bis 12h zeitlich begrenzte Model-Event laufen. Schon die Reise über die schönen Pässe – unter anderem auch den Passo Rolle der Langdistanz – erfreute unsere Gemüter, und auch das Model Event war lustig zu laufen und Erik und ich testeten einige Routenwahlen. Diese waren vor allem zwischen Umweg über den Weg im Vergleich zu Hangschrägpassagen zu wählen. Allerdings war es nicht wie ursprünglich angepriesen Langdistanz-ähnlich, da 1:10.000 der Maßstab hieß und das Gebiet auch eher an Mitteldistanzen erinnerte.


Nach Dusche, Mittagessen und etwas Ruhe in unserer Unterkunft La Perla startete dann die Opening Ceremony. Wir waren knapp dran und es schien als hätte der ganze Zug mit Pferden, Musik, Trachtenträgern, usw. fast nur mehr auf uns gewartet, um endlich loszuziehen… Aber es war kein Problem. Ich durfte Fahnenträger sein und wunderte mich über die vielen Leute, die zuschauten. So viele hätte ich mir nicht erwartet. Und ein bisschen kam es mir auch vor, als ob sie bei Österreich bzw. Austria ein bisschen lauter klatschten als bei den anderen Ländern (ausg. Italien). Das Fahnenschwenken stellte sich allerdings als ganz schön anstrengend heraus und ich war dann froh als wir den Hauptplatz von Fiera di Primiero erreichten, der gedroschen voll war. Dort wurde jedes Land nocheinmal extra vorgestellt und durfte sich dann entweder auf die Tribüne (wenn man am Anfang des Alphabets war), oder vor sie setzen.
Es folgte das Programm mit traditioneller alpenländischer Musik, Tanz und Gesang, dann ein wahrscheinlich gecovertes Lied mit dem Refrain „Running between the tress“, und ein Stück der Jazz-Gruppe der hiesigen Musikschule.
Als Abschluss trat noch eine Jongliergruppe aus New York auf, die verschiedenste Kunststücke mit ihren Kegeln vorführten und viele aus dem Publikum begeisterten…

Gleich nach der Ceremony stießen die Grazer und Anna Elstner zu uns. Nur Carina konnte nicht kommen, da sie sich unglücklicherweise die Hand gebrochen hatte.

Heute Vormittag fand das Sprint-Modelevent statt. Ich lief mit Erik gemeinsam los und wir testeten wieder ein paar Routenwahlen. Die Karte taugt uns beiden eigentlich gut, und sie scheint sehr genau zu sein.


So geht es heute Nachmittag los mit dem Sprint von Imer nach Mezzano. Wir alle starten zwischen 15 und 18 Uhr und hoffen natürlich auf Top-Ergebnisse…

by Henrik Sulz

Samstag, 4. Juli 2009

JWOC Blog: Letzter Tag auf der Seiseralm


Ciao, Compatsch!

Elisa, Erik und Henrik nutzten den vorletzten Tag vor dem JWOC-Sprint um sich sowohl läuferisch als auch mental optimal vorzubereiten. Nebenbei wurde natürlich die EYOC-Staffel mitverfolgt, bei der, wie auch am Vortag, sehr gute Ergebnisse erbracht wurden. Ich (Helmut) nuzte den Samstag um Verwandte in Bozen zu besuchen und ein intensives Kulturprogramm zu absolvieren. Außerdem kaufte ich mir neue Laufschuhe um für den Sprint am Montag über gutes Schuhwerk zu verfügen.

Gleich beim Betreten des Geschäftes sah ich ein Werbeplakat und wunderte mich, da der abgebildete Mann ein OL-Läufer zu sein schien. Ich dachte aber nicht weiter darüber nach und ließ mich bei der Wahl der Schuhe vom Verkäufer beraten. Im Laufe des Kaufprozesses kamen wir dann irgendwie auf OL zu sprechen, und der Verkäufer wusste besstens über die kommende JWOC bescheid. Ich dachte: "Interessant, die Italiener sind voll informiert". Daraufhin fragte ich, ob er wüsste, wer denn auf dem Werbeplakat abgebildet sei, und er meinte es sei er selbst. Ein Blick auf sein Namensschild verriet mir, dass es Mikhail Mamleev-ein sehr erfolgreicher OLer - war.

Morgen stoßen noch die restlichen Läufer, bis auf Carina, zum Team. Sie hat sich leider beim Volleyballspielen in der Steiermark die Hand gebrochen und für Österreich werden daher nur drei Damen an den Start gehen.

Helmut

PS: Viele Grüße aus dem Süden Österreichs**, Henrik und Erik

** Anm. Helmut: "aus dem ehemaligen Süden"


Von der Alm in den Wald!

Freitag, 3. Juli 2009

JWOC Blog: Auf den Spuren der Junioren 1993


Heute fand das erste OL-Training in Italien statt. Nach einem gemütlichen Vormittag mit EYOC übers Internet verfolgen fuhren wir am Nachmittag nach Kastelruth hinunter auf 1100m wo uns ein sehr schöner Wald mit einer abwechslungsreichen JWOC 93-Kurzdistanz Qualifikationsbahn.

Henrik und ich machten ein Intervalltraining daraus und so wurde es auch noch ein gutes letztes schnelles Training.

Link zur Karte

Von JWOC 2009

JWOC-Blog: Erste Trainings auf der Seiser Alm


Donnerstag, der 1. volle Tag auf der Seiser Alm. Gemütliches, gemeinsames Frühstücken in unserer Unterkunft, dann machten sich einige von uns wieder auf den Weg zum Internet - "3" hat nur im Ortszentrum Empfang.
Um 10 starteten wir zu einer gemütlichen Trainingseinheit. Elisa, Erik und ich drehten auf der relativ flachen Alm eine lustige Runde und machte einige Fotos:

Derweil lief Helmut ehrgeizig auf den Schlern hinauf und wieder zurück, wofür er beinahe 3h brauchte!
Nach Tiroler Spinatspätzle bzw. Lasagne zu Mittag trainierten am Nachmittag nur mehr ein paar von uns, während die anderen - so auch ich - es sich gemütlich machten.
Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen, und am Freitag gehts mit einem OL-Training in Kastelruth weiter.